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AUFBAU VON REAKTOREN
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| Ein klassischer Kernreaktor besteht aus fünf Komponenten: | |
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Wichtig für das Funktionieren von Reaktoren sind sogenannte Spaltneutronen. Sie werden benötigt, um eine Kettenreaktion zu starten und in Gang zu halten. Wird der Kern eines U-235 Atoms gespalten, so entstehen neben den zwei Trümmerkernen noch zwei bis drei Spaltneutronen, die wiederum andere Kerne spalten usw. Diese Spaltneutronen können verschiedene Energien (Geschwindigkeiten) haben. Es gibt langsame, mittelschnelle und schnelle Neutronen, wobei nur die langsamen Neutronen 235U Kerne spalten können.

Die im Reaktor entstehenden Neutronen spalten hauptsächlich andere U235 Kerne oder sie werden, wenn sie "zu schnell" sind, durch Zusammenstöße mit Atomkernen gebremst. Sie können aber auch mit anderen Materialien reagieren, wodurch künstliche Isotope entstehen, oder sie verlassen die Spaltzone und gehen somit verloren.
Moderator:
Weil bei der Kernspaltung schnelle Neutronen entstehen, müssen diese durch eine
Substanz (Moderator) gebremst werden, um wieder Kerne spalten zu können. Moderatoren
sollen Neutronen möglichst schnell abbremsen, nicht aber einfangen, weil sie dann
verloren sind. Da Wasser die Spaltneutronen am besten bremst und gleichzeitig den
Brennstoff kühlt, wird es häufig als Moderator und Kühlmittel zugleich verwendet.
Allerdings fängt es zu viele Neutronen ein, weshalb man die Zahl der Neutronen erhöht,
indem man den Anteil von 235U von 0,7 % (natürliche Häufigkeit) auf 2
4% steigert (Anreicherung).
Es gibt drei Arten von Reaktoren für verschiedene Verwendungszwecke:
Treten zu viele Spaltneutronen auf, beschleunigt sich die Reaktion zwischen den Brennstäben. Um diese zu drosseln schiebt man Steuerstäbe zwischen die Brennstäbe, wodurch viele Neutronen absorbiert werden.
Modell eines Kernkraftwerks mit Druckwasserreaktor
