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Von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Radioaktivität in der Medizin möchten wir hier zwei vorstellen:

 

In der Nuklear-Medizin wird mit offenen Isotopen gearbeitet.
Dem Patienten werden leicht radioaktive Stoffe (Gallium, Indium, Jod, Technetium, Xenon) gekoppelt mit einem Trägerstoff intravenös in den Körper eingeführt. Dieser Trägerstoff führt das radioaktive Element zur Zielregion im Körper, wo es sich gleichmäßig verteilt.
Mit einer Gammakamera (Gammamat), die aufgrund des Abstandsgesetzes nahe beim Körper sein sollte, können dann Aufnahmen der besagten Körperregion gemacht werden. An diesen Aufnahmen kann man Fehlfunktionen einzelner Organe, Knochen usw. ablesen.
(Nach einem Bericht von Assistentsarzt Dr. Schaffler).

 

Eine Röntgenröhre besteht aus einer sich im Vakuum befindlichen Kathode, die mit Hochspannung versorgt wird. Diese Spannung bewirkt, dass die von der Kathode gebildeten Elektronen sich mit enormer Geschwindigkeit bewegen. Diese Elektronen werden an der Anode abgebremst. Hierbei wird Energie frei, die in Form von Röntgenstrahlen das Gehäuse verlässt. Röntgenstrahlen werden in der Medizin zum Durchleuchten von menschlichen Körperteilen verwendet, um innere Verletzungen, vor allem Verletzungen an Knochen, ohne operative Eingriffe sichtbar zu machen.

 

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